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Profilbereich "Theologie"

Der Profilbereich „Theologie“ wird maßgeblich von Lehrenden aus der katholischen und evangelischen Theologie der Universitäten Hannover und Hildesheim gestaltet. Der Fokus liegt auf der theologisch-fachlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Diskurszusammenhängen und ihrer Kontextualisierung. Studierende mit einem ausgeprägten theologischen und bildungstheoretischen Interesse haben in diesem Profilbereich die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen mit diesem Schwerpunkt zu belegen, da die theologischen Kernthemen unter dem Leitkriterium der Bildungsverantwortung vermittelt werden.

Der Profilbereich „Theologie“ umfasst Lehrveranstaltungen aus fünf Profilmodulen und bietet den Studierenden die Chance, inhaltliche und methodologische Kenntnisse zu erwerben, die sie in die Lage versetzen, sich vom Standort der Theologie reflektiert mit der Vielfalt weltanschaulich-religiöser Gruppen in der Gesellschaft und ihren jeweils unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen.

Das Modul „Theologie und Ökumene“ befasst sich insbesondere mit der historischen und thematischen Entwicklung der Ökumene. Darüber hinaus werden auch Fragen des interkonfessionellen Dialogs und zentrale ethische Kontroversen thematisiert sowie Konzepte und Perspektiven ökumenischen Lernens in den Blick genommen. Lehrveranstaltungen in diesem Bereich befassen sich beispielsweise mit der Wirkungsgeschichte der Reformation in der ökumenischen Diskussion.

„Theologie und Religion“ weitet den Blick, insofern hier nicht allein interkonfessionelle Fragen eine Rolle spielen, sondern angesichts des gesellschaftlichen Pluralismus der Dialog zwischen christlicher Theologie und anderen Formen von Religion und Weltanschauung betrachtet werden soll. Auch das Verhältnis zwischen theologischer Reflexion und gelebter Religion findet hier Berücksichtigung. Themen in der Lehre sind etwa die Theologie der Religionen oder die Eigen- und Fremdwahrnehmung im interreligiösen Dialog.

Im Profilmodul „Theologie und Öffentlichkeit“ werden schwerpunktmäßig ethische Fragestellungen aus den sogenannten Grand Challenges (z.B. Menschenwürde, Gerechtigkeit, Umweltverantwortung, Globalisierung etc.) verhandelt, mit dem Ziel, ein differenziertes Diversitätsbewusstsein mit Blick auf Theologie und Öffentlichkeit zu vermitteln.

Durch das Angebot von Praktika oder Auslandsaufenthalten, die in Kooperation mit einer Vielzahl an Partnern – wie dem Institut für Ökumenische Forschung Hermannstadt (Rumänien) – durchgeführt werden können, gibt es im Modul „Kontextualisierung und Praxis“ die Möglichkeit individuelle Interessen zu vertiefen und sich so mit Blick auf die spätere Berufswahl optimal zu profilieren. Um diese Schärfung des eigenen Profils zu erreichen, haben die Studierenden die Möglichkeit eigene Forschungsfragen auszuarbeiten, welche im fünften Profilmodul „Forschungskolloquium“ methodisch und wissenschaftlich vertieft und im Rahmen eigener Projekte von den Studierenden erprobt werden sollen.