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Können Sie sich kurz vorstellen und auf Ihren beruflichen Werdegang eingehen?

Mein Name ist Stefan Schröder und ich bin seit Oktober 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachgruppe Religionswissenschaft an der Universität Bayreuth. Anfang 2012 habe ich den Masterstudiengang "Religion im kulturellen Kontext" erfolgreich abgeschlossen und war danach bis Oktober 2012 zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt "Onlinegestützte Methodenausbildung in der qualitativen Religionsforschung" am Seminar für Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover tätig.

Können Sie Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit vorstellen (Tätigkeitsfeld, Aufgaben, etc.?)

Die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter ist vielfältig und setzt sich aus verschiedenen Tätigkeiten in den Bereichen Lehre, Forschung und Administration zusammen. Im Bereich Lehre fällt die Konzeption und Durchführung von zwei Lehrveranstaltungen pro Semester an, die ich inhaltlich überwiegend an meinen thematischen Arbeits- und Interessenschwerpunkten ausrichten kann. Der Bereich Forschung umfasst in meinem Fall im Wesentlichen die Arbeit an einem Dissertationsprojekt mit dem Titel "Freigeistige Organisationen in Deutschland". Der administrative Bereich setzt sich unter anderem aus Studienberatung, der Betreuung von Erasmusstudierenden und der Konzeption von Werbe- und Lehrmaterial für unsere Studiengänge zusammen.

Wo und in welchem Fach/Fächer haben Sie ihren Bachelorabschluss gemacht?

Ich besitze einen fächerübergreifenden Bachelorabschluss in den Fächern Religionswissenschaft und Germanistik von der Leibniz Universität Hannover.

Warum haben Sie sich entschieden den Master "Religion im kulturellen Kontext" in Hannover zu studieren?

Die Entscheidung, einen Fachmaster in Religionswissenschaft zu studieren, fiel während des Bachelorstudiums aus Begeisterung für das Fach. Da ich das Seminar für Religionswissenschaft der Leibniz Universität bereits aus dem Bachelorstudium kannte, schloss der Masterstudiengang "Religion im kulturellen Kontext" an meine Kenntnisse und Interessen an. Eine wesentliche Rolle spielte neben der ausgezeichneten Betreuungssituation auch die Möglichkeit, im Rahmen des Masterstudiengangs ein Jahr (2008-2009) als Erasmusstudent an der University of Glasgow zu verbringen. Zudem erhielt ich nach meinem Bachelorabschluss das Angebot, weiterhin als studentische Hilfskraft und Tutor am Seminar für Religionswissenschaft zu arbeiten.

Inwiefern sind die Inhalte und Kompetenzen aus ihrem Studium für ihre derzeitige berufliche Tätigkeit nützlich?

Dadurch, dass ich nach meinem Studium an der Universität geblieben bin und gewissermaßen einfach nur "die Seiten gewechselt" habe, spielen die Inhalte und Kompetenzen des Studiums in meinem Berufsalltag natürlich in jeder Hinsicht eine unmittelbare Rolle.

Haben Sie für unsere Studierenden und Absolventen einen konkreten Tipp zur Berufsfindung?

Im Studium der Religionswissenschaft erlernen Sie Kompetenzen, die für viele Berufsfelder von Bedeutung sind. Wie bei anderen geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen auch bereitet ein Studium der Religionswissenschaft jedoch nicht auf einen konkreten Beruf vor. Deshalb empfiehlt es sich, neben dem Studium bereits erste konkrete Berufserfahrungen zu sammeln, ob als studentische Hilfskraft für eine weiterführende universitäre Karriere oder als Praktikant im öffentlichen Dienst oder der freien Wirtschaft. Am wichtigsten aber ist: Machen Sie, woran Sie Spaß haben. Nur dann werden Sie wirklich gut in dem, was Sie tun - und gute Leute braucht es überall.