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Sandra Ahnen

Können Sie sich kurz vorstellen und auf Ihren beruflichen Werdegang eingehen?

Mein Name ist Sandra Ahnen und den Master Religion im kulturellen Kontext habe ich 2012 mit dem Schwerpunkt Religionswissenschaft abgeschlossen. Außerdem habe ich die Studienbescheinigung interkulturelle Pädagogik der Arbeitsstelle Diversität – Migration – Bildung gemacht. Nach dem Studium habe ich als kommunale Gleichstellungsbeauftragte die Themen Gleichstellung von Frauen und Männern, Integration von Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Behinderung, Prävention und Ehrenamt bearbeitet. Seit 2015 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gleichstellungsbüro der Stiftung Universität Hildesheim. Zeitgleich plane ich meine Promotion an der Leibniz Universität Hannover.

Können Sie Ihre aktuelle berufliche Tätigkeit vorstellen (Tätigkeitsfeld, Aufgaben, etc.?)

Meine Aufgabe als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gleichstellungsbüro der Stiftung Universität Hannover ist die Koordination des Projektes „ProKarriere-Mentoring. Karriereförderung für Studentinnen und Absolventinnen mit und ohne Migrationshintergrund“. Zu dieser Tätigkeit gehört die Feinkonzeptionierung und Durchführung eines Begleitprogramms, die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt, die Betreuung und Beratung der Studentinnen und Mentorinnen und Mentoren sowie alle weiteren Tätigkeiten im Rahmen des Projektmanagements.

Wo und in welchem Fach/Fächer haben Sie ihren Bachelorabschluss gemacht?

Meinen Bachelorabschluss habe ich an der Universität Bremen in den Fächern Religionswissenschaft und Geschichte gemacht.

Warum haben Sie sich entschieden den Master „Religion im kulturellen Kontext“ in Hannover zu studieren?

Die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs hat mich interessiert. Besonders die Einblicke in die Soziologie fand ich bereichernd. Zudem spielte der Standort Hannover für mich eine wichtige Rolle.

Inwiefern sind die Inhalte und Kompetenzen aus ihrem Studium für ihre derzeitige berufliche Tätigkeit nützlich?

Diversität, Gender, Migration, Integration, Diskriminierung, Politik, Identität usw. sind Themen, die ich im Studium im Zusammenhang mit Religion studiert habe. Dieses Fachwissen ist bei meiner jetzigen Stelle, aber auch bei meinem vorherigen Beruf, sehr nützlich. Ich kann durch dieses Wissen angemessen auf diese Themen reagieren und es in meine Tätigkeit einbringen. Hinzu kommen Kompetenzen wie Selbstpräsentation, Kommunikation, wissenschaftliches Arbeiten, Netzwerken sowie Zeit- und Selbstmanagement. Auch Praktika und Sprachen, die ich während des Studiums gemacht bzw. gelernt habe, waren immer wieder von Nutzen.

Haben Sie für unsere Studierenden und Absolventen einen konkreten Tipp zur Berufsfindung?

Machen Sie Praktika, probieren Sie sich aus, nehmen Sie Angebote der Universität zur Karriereförderung wahr, lernen Sie Sprachen und engagieren Sie sich ehrenamtlich für einen Bereich, der Sie interessiert oder der Ihnen wichtig ist. Suchen Sie rechtzeitig in Stellenangeboten nach Tätigkeiten, die Sie sich nach dem Studium vorstellen könnten, und finden Sie heraus, welche Kompetenzen und Fähigkeiten Ihnen noch fehlen. Sprechen Sie Menschen an, die in Berufen arbeiten, die Sie interessant finden und fragen Sie diese nach Tipps zum Berufseinstieg und lassen Sie sich aus dem Arbeitsalltag berichten. Wählen Sie das Thema Ihrer Abschlussarbeit sorgfältig aus – vielleicht kann sie ein Türöffner zu einem bestimmten Berufsfeld sein. Seien Sie selbstbewusst und machen Sie sich Ihre Stärken und Fähigkeiten bewusst. Haben Sie Geduld, wenn es nicht sofort mit dem Traumjob klappt. Aus jedem Job und jeder Erfahrung können Sie etwas lernen!