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Kai-Ole Eberhardt

Warum sollte man sich heute wissenschaftlich mit Religion auseinandersetzen?

"Religion" gehört zu den zentralsten Phänomenen von Geschichte und Gesellschaft. Dabei entzieht sich der Begriff einer klaren Definition und erweist sich als überaus vieldeutig. Er wird so für jede Generation von Wissenschaftlern erneut zur Aufgabe. Die Relevanz des Arbeitsfeldes Religion ergibt sich darüber hinaus mit Blick auf die religiöse Vielfalt der Gesellschaft. Sensibilität und Reflexionsfähigkeit in Bezug auf Religion in ihren unterschiedlichen Ausprägungen erweist sich dadurch als absolut notwendig für den Dialog.

Was ist das Besondere am M.A. Studium in Hannover (fachlich und örtlich)?

Das Institut für Theologie und Religionswissenschaft bietet herausragende Möglichkeiten für das interdisziplinäre Studium. Evangelische und katholische Theologen sitzen Tür an Tür mit Religionswissenschaftlern und weder Soziologen noch Philosophen sind weit entfernt. Damit ist sichergestellt, dass die komplexen Fragen des MARikK aus verschiedenen Perspektiven kompetent bearbeitet werden können. Aus dem Gespräch der verschiedenen Disziplinen ergeben sich dabei innovative und erfolgversprechende Ansätze. In Hannover gibt es zudem zahlreiche Institutionen der evangelischen Kirche, die kurze Wege zu möglichen Praktikumsorten garantieren und einen potentiellen zukünftigen Arbeitsplatz kennenlernen helfen.

Welche Perspektive tragen Sie zum MARikK bei?

Mein Schwerpunkt liegt in Dogmatik und Geschichte der ev. Theologie. Insbesondere der Diskurs von Theologie und Philosophie liegt mir dabei am Herzen. Im Rahmen der Dogmengeschichte lassen sich zahlreiche wirkmächtige Zugänge zum Religionsbegriff diskutieren und mit historischen, philosophischen und soziologischen Fragestellungen verbinden.