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Dr. Frederike van Oorschot

Warum sollte man sich heute wissenschaftlich mit Religion auseinandersetzen?

Religion ist immer noch, immer wieder und stellenweise immer mehr Teil unserer Gesellschaft und der individuellen Lebensvollzüge. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit religiösen Überzeugungen und Praktiken hilft, diese Phänomene zu verstehen. Das ist gerade in einer zunehmend religiös pluralen Gesellschaft von Bedeutung.

Was ist das Besondere am M.A. Studium in Hannover (fachlich und örtlich)?

Besonders ist zum einen die interdisziplinäre fachliche Zusammensetzung am Institut für Theologie und Religionswissenschaft, die ein vielseitiges Studium in theologischer und religionswissenschaftlicher Perspektive erlaubt. Der Standort Hannover bietet zum anderen vielfältige Möglichkeiten, verschiedene religiöse Gemeinschaften und ihre Strukturen kennenzulernen. Für die evangelische Theologie ist besonders die Nähe zum Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und zum Sitz des Reformierten Bundes und Weltbundes spannend.

Welche Perspektive tragen Sie zum MARikK bei?

Ich habe mich insbesondere mit der ökumenischen Breite des Christentums beschäftigt, z.B. mit dem Christentum in anderen Ländern (USA, Südafrika,...), kleineren christlichen Strömungen in Deutschland (insb. Freikirchen) und inhaltlichen Streitpunkten zwischen den Kirchen (insb. evangelisch-katholischer Dialog). Daneben habe ich unter der Perspektive einer "öffentlichen Theologie" zum Verhältnis von Theologie und ihren Öffentlichkeiten (Politik, Gesellschaft, Kirche etc.) gearbeitet.

 

Weitere Informationen, wie z.B. Sprechzeiten finden sie hier.