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Dr. phil. Steffen Führding

Warum sollte man sich heute wissenschaftlich mit Religion auseinandersetzen?

„Religion“ ist eine Kernkategorie der Moderne. Ohne sie ist ein Verständnis der modernen Welt nicht möglich. Gerade in Zeiten, in denen „Religion“ wieder die öffentliche und politische Debatte bestimmt, halte ich eine kritische und wissenschaftliche Auseinandersetzung für zwingend notwendig.

Was ist das Besondere am M.A. Studium in Hannover (fachlich und örtlich)?

Für mich ist der interdisziplinäre Ansatz, der gleichzeitig eine Profilbildung entweder im Bereich der kultur- und sozialwissenschaftlichen Religionsforschung oder der Theologie ermöglicht, ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs. Hier handelt es sich um tatsächlich gelebte Interdisziplinarität. Die regelmäßig angebotenen gemeinsamen Lehrveranstaltungen mit Lehrenden aus allen beteiligten Bereichen sind für mich immer wieder eine tolle Erfahrung.

Wie der Studiengang, so weist auch der Studienort eine interessante Verbindung auf: die Infrastruktur und das kulturelle Angebot einer Großstadt mit der Ruhe und Übersichtlichkeit einer Kleinstadt. Für mich die perfekte Mischung.

Welche Perspektive tragen Sie zum MARikK bei?

Ich beschäftige mich in erster Linie mit Fragen der religionswissenschaftlichen Fachgeschichte sowie den Methoden und Theorien des Fachs. Besonders interessieren mich die Geschichte und Verwendung der Kategorie „Religion“ und die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen.

Zudem unterrichte ich Methoden der qualitativen Religionsforschung und versuche immer wieder projektorientierte Lehrveranstaltungen anzubieten, die den Studierenden eigene (kleine) Forschungsprojekte ermöglichen.

 

Weitere Informationen, wie z.B. Sprechzeiten finden sie hier.